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Corona-Virus und Gesundheitswesen in Samoa

Gesundheitswesen in Samoa

Das Gesundheitswesen in Samoa ist im weltweiten Vergleich leicht überdurchschnittlich entwickelt.

Die wohl wichtigste Kennzahl, mit der sich die Effizienz aller Maßnahmen zusammenfassen lässt, ist die allgemeine Lebenserwartung. Also das theoretische Alter, das ein heute Neugeborenes potenziell erreichen wird. Im Moment liegt dieses Alter in Samoa für Männer bei 71,3 und für Frauen bei 75,5 Jahren. Zum Vergleich: Weltweit liegt die Lebenserwartung etwa 0,6 Jahre niedriger (Männer: 70,6 / Frauen: 75,0 Jahre).

Insgesamt wird pro Jahr und Einwohner die Summe von 199,03 Euro ausgegeben. Dies entspricht circa 5,2% des Bruttoinlandsproduktes. International liegt dieser Betrag bei durchschnittlich 972,76 Euro (~ 9,9% des jeweiligen BIP).


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Verbreitung des Corona-Virus

Gewicht und Größe

MännerFrauen
Körpergröße173 cm163 cm
BMI30,534,1
Gewicht91,8 kg90,5 kg

Krankheiten

SamoaØ weltweit
Diabetes *9,20%8,81%
Tuberkulose0,01%0,13%

* Die Anzahl der Diabetes-Erkrankten bezieht sich nur auf Einwohner im Alter von 20 bis 79 Jahren.


Kinderimpfungen

SamoaØ weltweit
Masern87,0%85,7%
Hepatitis B0,06%0,08%
DTP *5,80%8,57%

* DTP ist eine dreimalige kombinierte Grundimpfung gegen Diphterie, Pertussis (Keuchhusten) und Tetanus, die Kinder bis zum Alter von 23 Monaten erhalten sollten.

In Samoa sind noch 28,9% aller über 15-Jährigen Raucher.


Medizinische Versorgung

Corona-Virus und Gesundheitswesen in SamoaDie medizinische Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser in Samoa ist im Vergleich zur Weltbevölkerung unterdurchschnittlich. Pro 1000 Einwohner stehen im Land 1,0 Krankenhausbetten zur Verfügung. Der weltweite Mittelwert liegt hier bei 2,7 Betten. Innerhalb der EU stehen 5,6 Betten für jeweils 1000 Einwohner zur Verfügung.

Mit rund 68 ausgebildeten Ärzten in Samoa stehen pro 1000 Einwohner rund 0,34 Ärzte zur Verfügung. Auch hier wieder der Vergleich: Weltweit liegt dieser Standard bei 1,50 Ärzten pro 1000 Einwohnern und in der EU sogar bei 3,57.

Durch die medizinische Versorgung kann die Sterblichkeit wesentlicher, bekannter Krankheiten weitestgehend reduziert werden. So sterben nach aktuellem Stand nur etwa 31 Prozent aller Menschen, die an Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder der Chylomikronen-Retentions-Krankheit (CRD) leiden.

Versorgung mit Trinkwasser


Nur rund 59 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu einem unmittelbar vorhandenen fließendem Trinkwasseranschluss. Zumindest über Quellen und Brunnen in einer Entfernung von maximal 30 Minuten oder angeliefertes Wasser erreichen 97% der Bevölkerung eine Versorgung mit weitestgehend sauberem Trinkwasser. Im weltweiten Vergleich haben nur etwa 71% der Bevölkerung einen unmittelbaren Zugang zu geprüftem und immer verfügbaren Trinkwasser. Innerhalb der Europäischen Union liegt dieser Anteil bei 97%. Nur in wenigen Ländern fällt der Anteil auf unter 10%.

Datenbasis

Die obigen Daten entsprechen den Informationen der Weltgesundheitsorganisation, der Global Health Workforce Statistics, UNICEF, State of the World's Children, Childinfo, Global Health Observatory Data Repository und der OECD. Die Fallzahlen zur Verbreitung des Corona-Virus stammen vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)