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BrasilienChile
KlimazoneTropen bis SubtropenTropen bis Gemäßigte Zone
Breitengrade2° 49' N bis 33° 41' S18° 28' S bis 53° 9' S
Entfernung zum Äquator0 - 3.800 km2.100 - 5.900 km
 
JahreswerteBrasilienChile
Ø Tages­höchst­temperatur30,70 °C18,40 °C
Ø Tages­tiefst­temperatur20,90 °C8,7 °C
Ø Wasser­temperatur25,60 °C14,90 °C
Ø Luft­feuchtig­keit78 %80 %
Niederschlag1.497 mm558 mm
Regentage105,6 Tage57,6 Tage
Sonnenstunden2.409 Std.2.409 Std.


Farben der nachfolgenden Klimadiagramme:
Brasilien
Chile

Tageshöchsttemperaturen

Die höchsten Tagestemperaturen werden in Brasilien mit durchschnittlich 31,8 °C im Oktober erreicht. Am kältesten ist es hingegen mit nur 28,8 °C im Juni. In Chile ist der Januar mit 24,2 °C der wärmste Monat. Dort ist es mit 12,7 °C im Juli am kühlsten.

Nächtliche Tiefsttemperaturen

In der Nacht kühlt es je nach Land und Höhenlage unterschiedlich stark ab. In Brasilien fallen die Temperaturen im Juli auf bis zu 18,2 °C herunter. Die wärmsten Nächte gibt es mit 22,4 °C im Januar. In Chile ist es nachts im Juli mit 5,2 °C am kühlsten und im Januar mit immerhin 12,8 °C am wärmsten. Dies entspricht einer Abkühlung von 9,1 bis 11,2 °C in Brasilien und 7,2 bis 11,4 °C in Chile.

Wassertemperaturen

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit hängt maßgeblich von der Lufttemperatur ab. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Bei einer Temperatur 25°C sind es 23 Gramm pro Kubikmeter, bei 30 Grad sind es schon 26 Gramm. Daher wird die Luftfeuchte als relativer Wert zur temperaturabhängigen Maximalmenge angegeben. Unangenehm wird es, wenn eine hohe Luftfeuchte bei gleichzeitig hohen Temperaturen entstehen.

Humidex

Der Humidex ist eine angenäherte, gefühlte Temperatur, die auf Basis der Lufttemperatur, dem Taupunkt und der Luftfeuchtigkeit berechnet wird. Entwickelt wurde er 1965 von den kanadischen Meteorologen J. M. Masterton und F. A. Richardson. Da hier die Windgeschwindigkeit außer acht gelassen wird, ist er in Bereichen unterhalb von ca. 15°C nicht mehr sehr aussagekräftig. Darüber ist er allerdings zuverlässiger, da bei höheren Temperaturen die Luftfeucht eine größere Rolle spielt, als der Wind.

Regentage pro Monat

Ein Regentag ist per Definition ein Tag, an dem mindestens 0,1 Liter Niederschlag pro m² fallen. Dies entspricht einer 1 Quadratmeter großen Pfütze, in der das Wasser 0,1 mm hoch steht — insofern das Wasser nicht versickert oder verdunstet. Es muss also nicht den ganzen Tag lang regnen. Die meisten Regentage (12,5) in Brasilien bringt der März. Mit durchschnittlich nur 5,1 Tagen ist der September am freundlichsten. In Chile regnet es im Juni mit 8,3 Tagen am häufigsten.

Niederschlagsmenge pro Tag

Je nach Jahreszeit und Lage eines Landes bringt der Wind eine unterschiedlich große Menge an Wasser mit sich. In der Regel wird das in den Ozeanen verdunstende Wasser aufgenommen und dann landeinwärts transportiert. Die größte Regenmenge (auch Hagel oder Tau sind Formen des Niederschlags) in Brasilien gibt es im Februar. Dann fallen pro Tag etwa 6,3 Liter pro Quadratmeter. In Chile liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge zwischen 0,5 Litern täglich im Februar und 3,5 im Juni. Dies sind jedoch Durchschnittswerte. Bedenkt man, das es in Brasilien im Februar nur 11,6 Regentage gibt, so entfallen auf jeden davon rund 16,5 Liter.

Sonnenstunden pro Tag

Mit 2409 Sonnenstunden pro Jahr liegt Chile vorne. Die meisten Sonnenstunden (täglich 9,7) gibt es hier im Januar. Brasilien fällt hier mit nur 2409 Stunden auf den zweiten Platz. Dort ist die Sonne im März sogar nur 6,0 Stunden pro Tag sichtbar, also nicht hinter Wolken versteckt.

Tageslänge

Die Länge eines Tages schwankt im Jahresverlauf unterschiedlich stark und ist abhängig von der Entfernung zum Äquator. Im Juni ist der Tag in Brasilien nur 11,3 Stunden lang. Im Dezember sind es dagegen 13,1 Stunden. In Chile sind es im Juni 9,8 Stunden und im Dezember 14,6.
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