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DeutschlandFinnland
KlimazoneGemäßigte ZoneArktische Polarzone bis Gemäßigte Zone
Breitengrade55° 1' N bis 47° 25' N69° 55' N bis 59° 50' N
Entfernung zum Äquator5.300 - 6.100 km6.700 - 7.800 km
 
JahreswerteDeutschlandFinnland
Ø Tages­höchst­temperatur13,70 °C8,2 °C
Ø Tages­tiefst­temperatur5,6 °C0,40 °C
Ø Wasser­temperatur9,9 °C6,8 °C
Ø Luft­feuchtig­keit79 %81 %
Niederschlag719 mm621 mm
Regentage118,8 Tage114,0 Tage
Sonnenstunden1.716 Std.1.679 Std.


Farben der nachfolgenden Klimadiagramme:
Deutschland
Finnland

Tageshöchsttemperaturen

Die höchsten Tagestemperaturen werden in Deutschland mit durchschnittlich 23,9 °C im Juli erreicht. Am kältesten ist es hingegen mit nur 3,4 °C im Januar. In Finnland ist der Juli mit 22,1 °C der wärmste Monat. Dort ist es mit -4,4 °C im Januar am kühlsten.

Nächtliche Tiefsttemperaturen

In der Nacht kühlt es je nach Land und Höhenlage unterschiedlich stark ab. In Deutschland fallen die Temperaturen im Januar auf bis zu -1,4 °C herunter. Die wärmsten Nächte gibt es mit 13,4 °C im Juli. In Finnland ist es nachts im Januar mit -10,7 °C am kühlsten und im Juli mit immerhin 12,3 °C am wärmsten. Dies entspricht einer Abkühlung von 4,6 bis 10,5 °C in Deutschland und 4,5 bis 10,6 °C in Finnland.

Wassertemperaturen

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit hängt maßgeblich von der Lufttemperatur ab. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Bei einer Temperatur 25°C sind es 23 Gramm pro Kubikmeter, bei 30 Grad sind es schon 26 Gramm. Daher wird die Luftfeuchte als relativer Wert zur temperaturabhängigen Maximalmenge angegeben. Unangenehm wird es, wenn eine hohe Luftfeuchte bei gleichzeitig hohen Temperaturen entstehen.

Humidex

Der Humidex ist eine angenäherte, gefühlte Temperatur, die auf Basis der Lufttemperatur, dem Taupunkt und der Luftfeuchtigkeit berechnet wird. Entwickelt wurde er 1965 von den kanadischen Meteorologen J. M. Masterton und F. A. Richardson. Da hier die Windgeschwindigkeit außer acht gelassen wird, ist er in Bereichen unterhalb von ca. 15°C nicht mehr sehr aussagekräftig. Darüber ist er allerdings zuverlässiger, da bei höheren Temperaturen die Luftfeucht eine größere Rolle spielt, als der Wind.

Regentage pro Monat

Ein Regentag ist per Definition ein Tag, an dem mindestens 0,1 Liter Niederschlag pro m² fallen. Dies entspricht einer 1 Quadratmeter großen Pfütze, in der das Wasser 0,1 mm hoch steht - insofern das Wasser nicht versickert oder verdunstet. Es muss also nicht den ganzen Tag lang regnen. Die meisten Regentage (12,3) in Deutschland bringt der Januar. Mit durchschnittlich nur 7,2 Tagen ist der April am freundlichsten. In Finnland regnet es im Dezember mit 12,5 Tagen am häufigsten.

Niederschlagsmenge pro Tag

Je nach Jahreszeit und Lage eines Landes bringt der Wind eine unterschiedlich große Menge an Wasser mit sich. In der Regel wird das in den Ozeanen verdunstende Wasser aufgenommen und dann landeinwärts transportiert. Die größte Regenmenge (auch Hagel oder Tau sind Formen des Niederschlags) in Deutschland gibt es im Juli. Dann fallen pro Tag etwa 2,7 Liter pro Quadratmeter. In Finnland liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge zwischen 0,9 Litern täglich im März und 2,4 im August. Dies sind jedoch Durchschnittswerte. Bedenkt man, das es in Deutschland im Juli nur 10,6 Regentage gibt, so entfallen auf jeden davon rund 7,5 Liter.

Sonnenstunden pro Tag

Mit 1716 Sonnenstunden pro Jahr liegt Deutschland vorne. Die meisten Sonnenstunden (täglich 7,6) gibt es hier im Juni. Finnland fällt hier mit nur 1679 Stunden auf den zweiten Platz. Dort ist die Sonne im Dezember sogar nur 0,5 Stunden pro Tag sichtbar, also nicht hinter Wolken versteckt.

Tageslänge

Die Länge eines Tages schwankt im Jahresverlauf unterschiedlich stark und ist abhängig von der Entfernung zum Äquator. Als Tageslänge wurde hier Zeitspanne zwischen der Mitte der morgendlichen und abendlichen Dämmerung gemessen. Im Dezember ist der Tag in Deutschland nur 8,6 Stunden lang. Im Juni sind es dagegen 17,2 Stunden. In Finnland sind es im Juni 0,0 Stunden und im Juli 20,9.
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