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DeutschlandNepal
KlimazoneGemäßigte ZoneSubtropen
Breitengrade55° 1' N bis 47° 25' N29° 50' N bis 26° 29' N
Entfernung zum Äquator5.300 - 6.100 km2.900 - 3.300 km
 
JahreswerteDeutschlandNepal
Ø Tages­höchst­temperatur13,80 °C24,70 °C
Ø Tages­tiefst­temperatur5,6 °C13,50 °C
Ø Luft­feuchtig­keit79 %78 %
Niederschlag708 mm1.383 mm
Regentage118,8 Tage104,4 Tage
Sonnenstunden1.716 Std.2.190 Std.


Farben der nachfolgenden Klimadiagramme:
Nepal
Deutschland

Tageshöchsttemperaturen

Die höchsten Tagestemperaturen werden in Deutschland mit durchschnittlich 24,0 °C im Juli erreicht. Am kältesten ist es hingegen mit nur 3,4 °C im Januar. In Nepal ist der Juni mit 28,1 °C der wärmste Monat. Dort ist es mit 18,3 °C im Januar am kühlsten.

Nächtliche Tiefsttemperaturen

In der Nacht kühlt es je nach Land und Höhenlage unterschiedlich stark ab. In Deutschland fallen die Temperaturen im Januar auf bis zu -1,4 °C herunter. Die wärmsten Nächte gibt es mit 13,4 °C im Juli. In Nepal ist es nachts im Januar mit 4,6 °C am kühlsten und im Juli mit immerhin 20,1 °C am wärmsten. Dies entspricht einer Abkühlung von 4,7 bis 10,6 °C in Deutschland und 7,3 bis 13,7 °C in Nepal.

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit hängt maßgeblich von der Lufttemperatur ab. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Bei einer Temperatur 25°C sind es 23 Gramm pro Kubikmeter, bei 30 Grad sind es schon 26 Gramm. Daher wird die Luftfeuchte als relativer Wert zur temperaturabhängigen Maximalmenge angegeben. Unangenehm wird es, wenn eine hohe Luftfeuchte bei gleichzeitig hohen Temperaturen entstehen.

Humidex

Der Humidex ist eine angenäherte, gefühlte Temperatur, die auf Basis der Lufttemperatur, dem Taupunkt und der Luftfeuchtigkeit berechnet wird. Entwickelt wurde er 1965 von den kanadischen Meteorologen J. M. Masterton und F. A. Richardson. Da hier die Windgeschwindigkeit außer acht gelassen wird, ist er in Bereichen unterhalb von ca. 15°C nicht mehr sehr aussagekräftig. Darüber ist er allerdings zuverlässiger, da bei höheren Temperaturen die Luftfeucht eine größere Rolle spielt, als der Wind.

Regentage pro Monat

Ein Regentag ist per Definition ein Tag, an dem mindestens 0,1 Liter Niederschlag pro m² fallen. Dies entspricht einer 1 Quadratmeter großen Pfütze, in der das Wasser 0,1 mm hoch steht — insofern das Wasser nicht versickert oder verdunstet. Es muss also nicht den ganzen Tag lang regnen. Die meisten Regentage (12,3) in Deutschland bringt der Januar. Mit durchschnittlich nur 7,2 Tagen ist der April am freundlichsten. In Nepal regnet es im Juli mit 21,7 Tagen am häufigsten.

Niederschlagsmenge pro Tag

Je nach Jahreszeit und Lage eines Landes bringt der Wind eine unterschiedlich große Menge an Wasser mit sich. In der Regel wird das in den Ozeanen verdunstende Wasser aufgenommen und dann landeinwärts transportiert. Die größte Regenmenge (auch Hagel oder Tau sind Formen des Niederschlags) in Deutschland gibt es im Juli. Dann fallen pro Tag etwa 2,6 Liter pro Quadratmeter. In Nepal liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge zwischen 0,1 Litern täglich im November und 12,0 im Juli. Dies sind jedoch Durchschnittswerte. Bedenkt man, das es in Nepal im Juli nur 21,7 Regentage gibt, so entfallen auf jeden davon rund 16,5 Liter.

Sonnenstunden pro Tag

Mit 2190 Sonnenstunden pro Jahr liegt Nepal vorne. Die meisten Sonnenstunden (täglich 7,6) gibt es hier im November. Deutschland fällt hier mit nur 1716 Stunden auf den zweiten Platz. Dort ist die Sonne im Dezember sogar nur 1,3 Stunden pro Tag sichtbar, also nicht hinter Wolken versteckt.

Tageslänge

Die Länge eines Tages schwankt im Jahresverlauf unterschiedlich stark und ist abhängig von der Entfernung zum Äquator. Im Dezember ist der Tag in Deutschland nur 8,1 Stunden lang. Im Juni sind es dagegen 16,6 Stunden. In Nepal sind es im Dezember 10,4 Stunden und im Juni 13,9.
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