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FrankreichPolen
KlimazoneGemäßigte ZoneGemäßigte Zone
Breitengrade51° 5' N bis 41° 35' N54° 47' N bis 49° 17' N
Entfernung zum Äquator4.600 - 5.700 km5.500 - 6.100 km
 
JahreswerteFrankreichPolen
Ø Tages­höchst­temperatur16,80 °C13,40 °C
Ø Tages­tiefst­temperatur7,9 °C4,9 °C
Ø Luft­feuchtig­keit78 %76 %
Niederschlag734 mm599 mm
Regentage106,8 Tage103,2 Tage
Sonnenstunden2.008 Std.1.862 Std.


Farben der nachfolgenden Klimadiagramme:
Frankreich
Polen

Tageshöchsttemperaturen

Die höchsten Tagestemperaturen werden in Frankreich mit durchschnittlich 26,0 °C im Juli erreicht. Am kältesten ist es hingegen mit nur 7,7 °C im Januar. In Polen ist der Juli mit 25,0 °C der wärmste Monat. Dort ist es mit 1,2 °C im Januar am kühlsten.

Nächtliche Tiefsttemperaturen

In der Nacht kühlt es je nach Land und Höhenlage unterschiedlich stark ab. In Frankreich fallen die Temperaturen im Januar auf bis zu 1,7 °C herunter. Die wärmsten Nächte gibt es mit 15,1 °C im Juli. In Polen ist es nachts im Januar mit -3,9 °C am kühlsten und im Juli mit immerhin 14,1 °C am wärmsten. Dies entspricht einer Abkühlung von 6,0 bis 10,9 °C in Frankreich und 4,8 bis 10,9 °C in Polen.

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit hängt maßgeblich von der Lufttemperatur ab. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Bei einer Temperatur 25°C sind es 23 Gramm pro Kubikmeter, bei 30 Grad sind es schon 26 Gramm. Daher wird die Luftfeuchte als relativer Wert zur temperaturabhängigen Maximalmenge angegeben. Unangenehm wird es, wenn eine hohe Luftfeuchte bei gleichzeitig hohen Temperaturen entstehen.

Humidex

Der Humidex ist eine angenäherte, gefühlte Temperatur, die auf Basis der Lufttemperatur, dem Taupunkt und der Luftfeuchtigkeit berechnet wird. Entwickelt wurde er 1965 von den kanadischen Meteorologen J. M. Masterton und F. A. Richardson. Da hier die Windgeschwindigkeit außer acht gelassen wird, ist er in Bereichen unterhalb von ca. 15°C nicht mehr sehr aussagekräftig. Darüber ist er allerdings zuverlässiger, da bei höheren Temperaturen die Luftfeucht eine größere Rolle spielt, als der Wind.

Regentage pro Monat

Ein Regentag ist per Definition ein Tag, an dem mindestens 0,1 Liter Niederschlag pro m² fallen. Dies entspricht einer 1 Quadratmeter großen Pfütze, in der das Wasser 0,1 mm hoch steht — insofern das Wasser nicht versickert oder verdunstet. Es muss also nicht den ganzen Tag lang regnen. Die meisten Regentage (11,0) in Frankreich bringt der Januar. Mit durchschnittlich nur 6,8 Tagen ist der September am freundlichsten. In Polen regnet es im Januar mit 10,3 Tagen am häufigsten.

Niederschlagsmenge pro Tag

Je nach Jahreszeit und Lage eines Landes bringt der Wind eine unterschiedlich große Menge an Wasser mit sich. In der Regel wird das in den Ozeanen verdunstende Wasser aufgenommen und dann landeinwärts transportiert. Die größte Regenmenge (auch Hagel oder Tau sind Formen des Niederschlags) in Frankreich gibt es im November. Dann fallen pro Tag etwa 2,5 Liter pro Quadratmeter. In Polen liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge zwischen 1,0 Litern täglich im Februar und 2,9 im Juli. Dies sind jedoch Durchschnittswerte. Bedenkt man, das es in Frankreich im November nur 10,5 Regentage gibt, so entfallen auf jeden davon rund 7,2 Liter.

Sonnenstunden pro Tag

Mit 2008 Sonnenstunden pro Jahr liegt Frankreich vorne. Die meisten Sonnenstunden (täglich 8,4) gibt es hier im Juli. Polen fällt hier mit nur 1862 Stunden auf den zweiten Platz. Dort ist die Sonne im Dezember sogar nur 1,3 Stunden pro Tag sichtbar, also nicht hinter Wolken versteckt.

Tageslänge

Die Länge eines Tages schwankt im Jahresverlauf unterschiedlich stark und ist abhängig von der Entfernung zum Äquator. Im Dezember ist der Tag in Frankreich nur 8,7 Stunden lang. Im Juni sind es dagegen 15,8 Stunden. In Polen sind es im Dezember 7,9 Stunden und im Juni 16,7.
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