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IrakIran
KlimazoneSubtropenSubtropen
Breitengrade37° 9' N bis 29° 58' N39° 39' N bis 25° 18' N
Entfernung zum Äquator3.300 - 4.100 km2.800 - 4.400 km
 
JahreswerteIrakIran
Ø Tages­höchst­temperatur32,30 °C26,60 °C
Ø Tages­tiefst­temperatur18,40 °C13,60 °C
Ø Luft­feuchtig­keit47 %49 %
Niederschlag219 mm325 mm
Regentage15,6 Tage36,0 Tage
Sonnenstunden2.884 Std.2.957 Std.


Farben der nachfolgenden Klimadiagramme:
Irak
Iran

Tageshöchsttemperaturen

Die höchsten Tagestemperaturen werden im Irak mit durchschnittlich 46,0 °C im August erreicht. Am kältesten ist es hingegen mit nur 17,3 °C im Januar. Im Iran ist der Juli mit 38,5 °C der wärmste Monat. Dort ist es mit 13,4 °C im Januar am kühlsten.

Nächtliche Tiefsttemperaturen

In der Nacht kühlt es je nach Land und Höhenlage unterschiedlich stark ab. Im Irak fallen die Temperaturen im Januar auf bis zu 6,3 °C herunter. Die wärmsten Nächte gibt es mit 29,0 °C im August. Im Iran ist es nachts im Januar mit 2,9 °C am kühlsten und im Juli mit immerhin 24,2 °C am wärmsten. Dies entspricht einer Abkühlung von 10,3 bis 17,2 °C im Irak und 10,5 bis 15,3 °C im Iran.

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit hängt maßgeblich von der Lufttemperatur ab. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Bei einer Temperatur 25°C sind es 23 Gramm pro Kubikmeter, bei 30 Grad sind es schon 26 Gramm. Daher wird die Luftfeuchte als relativer Wert zur temperaturabhängigen Maximalmenge angegeben. Unangenehm wird es, wenn eine hohe Luftfeuchte bei gleichzeitig hohen Temperaturen entstehen.

Humidex

Der Humidex ist eine angenäherte, gefühlte Temperatur, die auf Basis der Lufttemperatur, dem Taupunkt und der Luftfeuchtigkeit berechnet wird. Entwickelt wurde er 1965 von den kanadischen Meteorologen J. M. Masterton und F. A. Richardson. Da hier die Windgeschwindigkeit außer acht gelassen wird, ist er in Bereichen unterhalb von ca. 15°C nicht mehr sehr aussagekräftig. Darüber ist er allerdings zuverlässiger, da bei höheren Temperaturen die Luftfeucht eine größere Rolle spielt, als der Wind.

Regentage pro Monat

Ein Regentag ist per Definition ein Tag, an dem mindestens 0,1 Liter Niederschlag pro m² fallen. Dies entspricht einer 1 Quadratmeter großen Pfütze, in der das Wasser 0,1 mm hoch steht — insofern das Wasser nicht versickert oder verdunstet. Es muss also nicht den ganzen Tag lang regnen. Die meisten Regentage (4,2) im Irak bringt der November. Mit durchschnittlich nur 0,0 Tagen ist der September am freundlichsten. Im Iran regnet es im April mit 4,8 Tagen am häufigsten.

Niederschlagsmenge pro Tag

Je nach Jahreszeit und Lage eines Landes bringt der Wind eine unterschiedlich große Menge an Wasser mit sich. In der Regel wird das in den Ozeanen verdunstende Wasser aufgenommen und dann landeinwärts transportiert. Die größte Regenmenge (auch Hagel oder Tau sind Formen des Niederschlags) im Irak gibt es im November. Dann fallen pro Tag etwa 2,3 Liter pro Quadratmeter. Im Iran liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge zwischen 0,2 Litern täglich im Juni und 1,7 im November. Dies sind jedoch Durchschnittswerte. Bedenkt man, das es im Iran im November nur 4,7 Regentage gibt, so entfallen auf jeden davon rund 10,7 Liter.

Sonnenstunden pro Tag

Mit 2957 Sonnenstunden pro Jahr liegt der Iran vorne. Die meisten Sonnenstunden (täglich 10,8) gibt es hier im Juni. Der Irak fällt hier mit nur 2884 Stunden auf den zweiten Platz. Dort ist die Sonne im September sogar nur 5,7 Stunden pro Tag sichtbar, also nicht hinter Wolken versteckt.

Tageslänge

Die Länge eines Tages schwankt im Jahresverlauf unterschiedlich stark und ist abhängig von der Entfernung zum Äquator. Im Dezember ist der Tag im Irak nur 10,0 Stunden lang. Im Juni sind es dagegen 14,4 Stunden. Im Iran sind es im Dezember 10,1 Stunden und im Juni 14,3.